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By Gabriela Muri

Das Buch untersucht die Aneignung von öffentlichen Räumen durch Kinder und Jugendliche am Beispiel eines Neu- und Umbaugebietes in Zürich. Dabei werden Krisen und Chancen des öffentlichen Raumes vor dem Hintergrund einer interdisziplinären städtebaulich-architektonisch und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Herangehensweise thematisiert: An welchen Schnittstellen ergeben sich in öffentlichen Stadträumen Konflikte oder Entfaltungsmöglichkeiten für Verständigungsprozesse zwischen den Generationen? Mit welchen Maßnahmen können diese beeinflusst bzw. gefördert werden? Alltagspraxen von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Räumen werden somit als Beitrag an eine intergenerational wirksame Öffentlichkeit im Sinne eines gesellschaftlichen Kapitals hervorgehoben.

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Zwischen 1989 und 1993 wurde am Deutschen Jugendinstitut in Koopera tion mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft fur Beratung und mit Forderung des Bundesministeriums fur Familie und Senioren ein For schungsprojekt durchgefuhrt, das sich mit der scenario der Erziehungsbera tungsstellen angesichts der Veranderungen familialer Lebenszusammenhan ge befasste.

Lebensverläufe von Frauen: Familiäre Ereignisse, Ausbildungs- und Erwerbsverhalten

Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte.

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Vgl. Muri: Aufbruch ins Wunderland? Ethnographische Recherchen in Zürcher Technoszenen. Heitmeyer, Hurrelmann: Sozialisations- und handlungstheoretische Ansätze in der Jugendforschung, 47. , 48. Vgl. Mead: Soziale Identität, 241-249. Vgl. Goffman: Das Individuum im öffentlichen Austausch. Heitmeyer, Hurrelmann: Sozialisations- und handlungstheoretische Ansätze in der Jugendforschung, 49. 102 Trotz ihrer Brauchbarkeit für eine raumorientierte Jugendforschung fehlen bei handlungstheoretischen Konzepten der Einbezug des Handlungsrahmens und die Entwicklung einer sozialräumlichen Kompetenz als Voraussetzung für Integrationsprozesse innerhalb der Erwachsenenkultur und ihrer Handlungsräume.

Letztlich spiegelt eine hohe städtebauliche Gestaltung der öffentlichen Räume auch die Wertschätzung gegenüber den Nutzern wider. Eine hohe Qualität der Gestaltung ist jedoch nicht a priori mit der Wiederholung bzw. Wiederherstellung historischer gestalterischer Muster gegeben. Sie setzt vielmehr eine Auseinandersetzung mit den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und dem lokalen räumlichen und sozialen Kontext voraus. Erst danach können die entsprechenden Qualitäten für die zu gestaltenden öffentlichen Räume bestimmt werden.

Jahrhundert, 20. , 21-24. Raumlektüre als Gesellschaftslektüre 47 Kindheit zum Erwachsenenstatus. Ihre Bedeutung beschränkt sich jedoch zunehmend auf den Bereich der Freizeit, wo spezifische Handlungsmuster, ästhetische Symbolwelten, Freundschaften, gegenseitige Anerkennung und gemeinsame Erlebnisse ermöglichen, sich gegen die Erwachsenenwelt abzugrenzen. Gemäß Baacke hat der Einfluss von Amerika und England seit den 1950er Jahren auf die kulturelle Ausprägung der Jugendkulturen in Westeuropa und damit die Bedeutung und der Einfluss von Massenmedien und Mobilität erheblich zugenommen:90 An die Stelle traditioneller Gruppenrituale trat ein sozialemotionales Interesse an Gleichaltrigen mit starker Betonung des Spielraumes von Freizeit, Freundschaft und Liebe.

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