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By Karl Janßen (auth.)

Medizinische Expertensysteme als moderne Entwicklung diagnose- und therapieunterstützender Verfahren erbringen Leistungen, die bislang dem Arzt vorbehalten waren. Somit unterscheiden sie sich von sonstiger, zumeist in irgendeiner shape auf den Patientenkörper einwirkender medizinischer Technik. Der Autor fragt, ob eine schutzzweckorientierte Erfassung solcher Computerprogramme durch das vorhandene Recht technischer Sicherheit möglich und daraus folgende Pflichten für Hersteller, Betreiber und Anwender sinnvoll sind. Angesicht des sich im Umbruch befindenden Rechts der Medizintechnik auf nationaler und europäischer Ebene soll vor allem zur Auslegung des neuen Medizinprodukterechts beigetragen werden. Die Arbeit erfaßt hierbei über Experten- systeme hinaus Medizininformatik in einem weiten Sinne. Zu Beginn wird der Entwicklungsstand medizinischer Expertensysteme dargestellt. Es folgt eine Präsentation staatlicher Sicherheitsregulierung medizinischer Informatik in den united states, welche die Grundlage für die Untersuchung des nationalen Rechts bildete.

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Erziehungsberatung und Wandel der Familie: Probleme, Neuansätze und Entwicklungslinien

Zwischen 1989 und 1993 wurde am Deutschen Jugendinstitut in Koopera tion mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft fur Beratung und mit Forderung des Bundesministeriums fur Familie und Senioren ein For schungsprojekt durchgefuhrt, das sich mit der state of affairs der Erziehungsbera tungsstellen angesichts der Veranderungen familialer Lebenszusammenhan ge befasste.

Lebensverläufe von Frauen: Familiäre Ereignisse, Ausbildungs- und Erwerbsverhalten

Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte.

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Hypothesen 4 und 6. 93, 96. 93, 95. lOS Kamiah, C. Chancen und Risiken des Einsatzes medizinischer Expertensysteme 25 antwortungsbewuJ3tseins und inkompetenter Handhabung konnen teilweise durch bestimmte Programmfunktionen minimiert werden. So kann etwa programmtechnisch eine Kontrolle und Bestiitigung der Eingabeparameter durch den Anwender erforderlich sein, bevor das Programm weiterarbeitet. Zur Vergewisserung kann der Arzt auf offensichtlich fehlerhafte oder medizinisch unplausible Eingabedaten, sowie auf besonders wichtige Eingabedaten oder von ibm gemachte wichtige Vorgaben hingewiesen beziehungsweise an diese erinnert werden.

Expertensysteme erheben den Anspruch, erkHirungsfiillig zu sein. - Manche Systeme leisten eine automatische Wissensakquisition. Durch Eingabe einer Vielzahl vollstiindiger Patientengeschichten konnen solche Systeme SchluBfolgerungen beispielsweise durch Verwendung statistischer Verfahren ziehen, die dem Arzt kaum moglich sind, und so neues Wissen generieren. Ein Beispiel hierfiir ist etwa die Untersuchung der Wirksamkeit eines bestimmten Medikaments bei Patienten verschiedener Altersstufen. - In Expertensystemen kann das Wissen verschiedener medizinischer Schulen eingegeben werden, so dafi das System verschiedene LOsungswege je nach Schule anbieten kann.

67, 70. 160 Vgl. Frederichs/Rader, KI im Hiirtetest, S. , 67, 70. So wird etwa gefragt, ob eine adliquate Darstellung von Wissen mit Hilfe formaler symbolischer Reprlisentation iiberhaupt moglich sei? Die Verbalisierbarkeit von Wissen wird bezweifelt. 161 Vgl. Frederichs/Rader, KI im Hiirtetest, S. , 18, 45, 47, 51, 87. Bei letzteren handelt es sich beispielsweise urn konnektionistische Anslitze, verschiedene Formen der Begrenzung von Wissensdomlinen und den Verzicht von nachahmender Wissensreprlisentation zugunsten von funktional liquivalenten Modellen.

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