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By Peter M. Lynen

Das Recht der Kunst und Kultur aller Sparten hat in den letzten Jahren an Umfang, Bedeutung und Vielfalt gewonnen. Dem entspricht die Zunahme kunstrechtlicher Publikationen. Es fehlte aber bislang eine umfassende Gesamtdarstellung, die in shape eines Lehrbuchs Wege durch das „Labyrinth des Kunstrechts“ aufzeigt und in konziser Beschreibung dem – auch nicht juristisch ausgebildeten – Leser hilft, diese selber gehen zu können. Im ersten Band dieses Lehrbuchs wird auf grundlegende Weichenstellungen eingegangen. Diese betreffen einerseits das Verständnis wesentlicher rechtlicher Kategorien, anderseits die Darstellung der „Doppelnatur“ von Kunst als Kulturgut und als Ware. Die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Praxis widmet sich beidem mit unterschiedlichen Systemen der kulturellen Förderung und des Handels mit Kulturgütern. Das Recht behandelt dementsprechend sowohl gewährleistende und garantierende als auch wirtschafts- und handelsbezogene Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgaben und Funktionen der öffentlichen Hand und diejenigen der Kulturwirtschaft werden in diesem Band aufgezeigt und gegenüber gestellt. Rechtliche Kunstdefinitionen, die Kunstfreiheit und die Handlungsformen im Kunstrecht werden erläutert.

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Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte.

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Hier sind vor allem die langjlhrigen Impulse von Erik Jayme hervorzuheben. V. Zur kunstrechtlichen Literatur im engeren Sinne 39 Teilgebiete entwickeln und der rechtswissenschaftlieh umfassend geprägt und geschult werden soll (s. die Pluralbezeichnung "Rechtswissenschaften"), kommt dem entgegen. Der "Kunstrechtler" als möglicher Spezialist" muss über gutes teilgebietsübergreifendes Handwerkszeug und ein tragfähiges Fundament aller drei großen Abteilungen verfügen und in der Lage sein, mit spezialisierten Kollegen anderer juristischer Teilgebiete kundig und ergebnisorientiert umgehen zu können.

Kultur- und KÜDstlerrecht, Vorschriftensammlung, 2011. V. Zur kunstrechtlichen Literatur im engeren Sinne 37 dem Jahr 199622 und aktuell auf die Festschriften für Kurt Siehr (einer der Pioniere des Kunstrechts mit internationaler privatrechtlicher Auarichtung und im Bezug auf das Urheberrecht und den Kulturgüterschutz) aus dem Jahr 2010 und für Athanassios Kaissis (ebenfalls mit grenzüberschreitenden Forschungen im Kunstrecht) aus dem Jahre 2012". Zweitens sind mehrere Schriftenreihen zum Kunstrecht24 und auch Fachzeitschriften mit dieser Thematik" erschienen.

Das trifft zwar nicht zu, aber er wird jedenfalls mit diesbezüglichen Fragen folgenträchtig befasst. Dafür sollte er indes gerüstet sein. Im Gegensatz zu dieser schillernden Lebenswirklichkeit erscheint das Recht - allgemein und auch speziell auf die Künste bezogen - regelmäßig merkwürdig blutleer, bilderlos und vom "wirklichen" Leben abgeschnitten zu sein. Dies bezieht sich sowohl auf die Rechtssprache, die nicht nur die notwendigerweise zu benutzenden Fachbegriffe enthält, sondern auch oft unnötig bürokratisch-gestelzt daherkommt, als auch auf die Einengung zu bloß-begrifflichem Denken unter Ausschluss sinnlicher und visualisierter Darstellungs- und Erklärungsformen.

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