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By M. Röcken, E. Thoma-Greber (auth.), Priv.-Doz. Dr. med Norbert H. Brockmeyer, Dr. med. Lutz Mertins (eds.)

In den zurückliegenden zwei Jahren sind große Fortschritte sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie der HIV-Infektion erzielt worden, die bei 70% der Patienten nicht nur zu einer Verlangsamung, sondern zu einer deutlichen Besserung des Krankheitsverlaufes geführt hat. Die jüngsten Entwicklungen in der Kombinationstherapie mit Nukleosid- und Proteinaseinhibitoren und die therapeutische Beeinflussung des Wasting-Syndroms werden besonders berücksichtigt. Die Therapieansätze in der Behandlung der opportunistischen Erkrankungen, beim Kaposi Sarkom und bei den HIV-assoziierten Lymphomen werden erarbeitet. Zudem werden neue Untersuchungsergebnisse zur Interaktion von HIV-Infektion und Psyche dargestellt und daraus psycho-neuro-immunologische Konzepte entwickelt.

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1m Rahmen der hamatogenen Streuung kann es zu einer HSV-Hepatitis, Pneumonie oder Enzephalitis kommen. Superinfektionen durch Candida spp. oder Koinfektionen der chronischen Ulzerationen mit CMV sind haufig. Neben der Lokaltherapie mit Farbstoffen oder Antiseptika ist die Therapie der Wahl der HSV-Infektion Aciclovir in einer Dosierung von 5ma1200-800 mg, bei schweren Infektionen 30 mg/kg Korpergewicht i. v.. Auch unter einer Suppressionstherapie mit Aciclovir kann ohne klinische Symptomatik HSV nachgewiesen werden.

Ais Antwort auf die Virusreplikation findet im infizierten Organismus eine ausgepragte Immunreaktion statt, in deren Verlauf Viruspartikel zusammen mit infizierten bzw. abgestorbenen Zellen abgeraumt und durch neue, funktionsfahige CD4-Zellen ersetzt werden [1, 13, 23,33,34,441. Die Zahl der taglich abgeraumten Viren entspricht in etwa der Zahl der taglich neugebildeten Viren. Die Zahl der taglich neugebildeten CD4-Zellen entspricht in etwa der Zahl der durch die Virusreplikation zugrundegehenden Zellen [13,34,441.

Hartmann verwendet. Darunter wurden hohe und andauernde Remissionsraten erreicht (cave: Nephrotoxizitat). Fluconazol sollte in der obigen Dosierung als lebenslange Erhaltungstherapie gegeben werden. Obwohl die Azole die Blut-Liquor-Schranke nieht iiberwinden, konnen sie Rezidive verhindern. In neueren klinischen Studien (siehe ICAAC 1995, San Francisco) wurden Bradikininagonisten (RMP-7 + Amphotericin B),Amphoteriein B-Derivate (KY62) aber auch neue Azole (UR-9746, SCH-56592) mit Erfolg erprobt.

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