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By Dr. Carl Schnabel (auth.)

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Erze in Stückform (Stückerze) lassen sich in Haufen, Stadeln und Schachtöfen rösten. Erze in zerkleinertem Zustande (Erzklein) lassen sich nur dann, wenn sie durch Bindemittel zu Stücken vereinigt sind, in Haufen, Stadeln und Schachtöfen für Stückerze, sonst aber nur in Schachtöfen für pulverförmige Erze, in Flammöfen und Gefässöfen abrösten. Die Auswahl der Röstvorrichtungen hängt von dem Schwefelgehalte der Erze, von der Nothwendigkeit der Unschädlichmachung der Röstgase, von der Möglichkeit des Absatzes der aus den Röstgasen herstell baren Erzeugnisse (besonders Schwefelsäure), von den Preisen der Brennstoffe und der Höhe der Arbeitslöhne ab.

Die Röstung in Flammöfen schliesst die Verwerthung der Röstgase für die Schwefelsäurefabrikation aus, erfordert die vorgängige Zerkleinerung der Erze und einen nicht unerheblichen Aufwand an Brennstoff und Löhnen; dagegen verläuft sie sehr rasch und lässt sieh genau dem gewünschten Grade der Entschwefelung anpassen. Auch lassen sich Antimon und Arsen am besten durch die Flammöfenröstung aus den Erzen entfernen. Sie ist dabei für alle Erzsorten anwendbar und in der letzten Zeit durch Anwendung maschineller Röstvorrichtungen erheblich billiger geworden.

A und B sind die beiden benachbarten Rösthaufen, während C der zwischen ihnen errichtete Haufen ist. Nach dem Anzünden des letzteren gerathen auch die einander zugekehrten Seitenwände der alten Rösthaufen in Brand und rösten gut ab. Der Procentsatz des scblecht gerösteten Erzes ist daher ein viel geringerer als bei der gewöhnlichen Haufenröstung. Ausserdem ist auch die Leistungsfähigkeit des. Rösthofes entsprechend vergrössert. Diese Art der Röstung soll sich gut bewähren. 6. Die Kernröstung. Dieselbe ist nur ausführbar bei von Gangarten freien, nicht decrepitirenden Gemengen von Pyrit und Kupferkies.

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