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By Hans-Uwe Otto, Thomas Coelen

In Abgrenzung zur Ganztagsschule wie auch zur Ganztagsbetreuung werden unter "Ganztagsbildung" Institutionalisierungsformen verstanden, die formelle und nicht-formelle Bildung zu einem integrierten Ganzen gestalten. In diesem Band sind Grundbegriffe dieses theoretischen, konzeptionellen und bildungspolitischen Zugangs zusammen gestellt.

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Erziehungsberatung und Wandel der Familie: Probleme, Neuansätze und Entwicklungslinien

Zwischen 1989 und 1993 wurde am Deutschen Jugendinstitut in Koopera tion mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft fur Beratung und mit Forderung des Bundesministeriums fur Familie und Senioren ein For schungsprojekt durchgefuhrt, das sich mit der scenario der Erziehungsbera tungsstellen angesichts der Veranderungen familialer Lebenszusammenhan ge befasste.

Lebensverläufe von Frauen: Familiäre Ereignisse, Ausbildungs- und Erwerbsverhalten

Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte.

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Informelles Lernen findet ungeregelt im Lebenszusammenhang statt. Zusätzlich gibt es inzidentelles oder implizites Lernen, ein unbewusstes Gelegenheitslernen, das Nebenprodukt anderer Tätigkeiten ist (vgl. ). Dehnbostel betrachtet das informelle Lernen prozesshaft im Kontext des betrieblichen Erfahrungslernens (vgl. Abb. 1). Dort ist es eine wichtige Lemart im Gesamt der betrieblichen Lern- und Wissensarten. Folgt man Dehnbostel, so ist betriebliches Lernen grundsätzlich in organisiertes und informelles Lernen zu unterscheiden.

Ganztagsschulen. " Den ersten Satz könnten die meisten sicherlich unterschreiben, weil er so wahr ist, und doch handelt es sich letztlich für erziehungswissenschaftliche Zugänge um eine zu oberflächliche Aussage. Deutlich wird, dass die Erziehungswissenschaft angesichts dessen einen Spagat leisten muss, wenn sie theoretisch substanziell über Bildung nachdenken, und zugleich den bildungspolitischen Wandel kritisch und konstruktiv begleiten will. Sie ist jedoch gehalten, sich politisch nicht blenden zu lassen, theoretisch ihren Bildungsbegriff zu überdenken und empirisch zu überprüfen.

Die Frage, ab wann der Bildungsbegriff in seiner modemen Bedeutung benutzt wird, ist nicht so einfach zu beantworten, weil die spezifische Bedeutung: "Bildung als ein Prädikat, das nur den Menschen zukommt, der in einer besonderen Weise durch Kenntnisse, Urteilsvermögen und aktives Handeln seine Welt versteht und gestaltet", aus einer allgemeineren Bedeutung hervorgegangen ist: Um 1800 ist Bildung auch ein Begriff, der allgemeine Entwicklungsprozesse und ihr Ergebnis beschreibt. Als Ergebnis beschreibt Bildung die Charakteristika eines Naturgegenstandes, eines Artefakts, einer Landschaft, einer Krankheit, als Prozess die Entwicklung dorthin.

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