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By Maja Apelt (auth.), Maja Apelt (eds.)

Was ist das Besondere militärischer Organisationen? Wie funktionieren sie? Warum sind Menschen bereit, sich einer solchen enterprise zu unterziehen und das eigene Leben aufs Spiel zu setzen oder das Leben anderer zu bedrohen? Wie begreift die Soziologie das Verhältnis von Krieg und moderner Gesellschaft? Wie verändert der Krieg die Gesellschaft? Welche Auswirkungen haben Kriege auf die Soldaten? Und wie verändert sich soldatisches Handeln in den Neuen Kriegen? Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes bieten Denkanstöße zu den genannten Fragen und zeigen, wie sich die neuere soziologische Forschung diesen Fragen stellt.

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Theorie im positivistischen Sinn, ‚Gesetzeswissenschaft‘ (vgl. Weber 2002) wurde nun nicht mehr grundsätzlich abgelehnt, vielmehr ihre Notwendigkeit ausdrücklich anerkannt. Allerdings sollte sie im Dienst historischer und zeitdiagnostischer Erkenntnis stehen (vgl. Kruse 1990a). Als wichtigstes Erkenntnisproblem der historischen Sozialwissenschaft erklärten Weber und Sombart die Entstehung, Entwicklung und Zukunftsperspektiven des modernen Kapitalismus. Sie verstanden diesen nicht als ein Stadium in einem gesetzmäßig verlaufenden gesellschaftlichen Evolutionsprozess, sondern in Tradition der historischen Schulen als ‚historisches Individuum‘, also als eine einmalige, hochkontingente historische Formation, welche durch eine komplexe ‚historische Konstellation‘ gesellschaftlicher Bedingungsfaktoren entstanden war (vgl.

Das würde der Unterordnung aller Kräfte unter den Erhalt der Gesellschaft gegen äußere Feinde widersprechen. Mit dem Krieg verändert sich auch das gesellschaftliche Wertesystem. Tapferkeit, Patriotismus, Vertrauen, Ehre, Rache, Gehorsam und altruistischer Selbstmord sind wichtige Tugenden. Dagegen werden Werte wie privater Unternehmergeist oder persönliche Freiheit eher verachtet. Schließlich ist der militärische Gesellschaftstypus durch Streben nach Autarkie gekennzeichnet, da Kriege zum Rückgang oder zum Zusammenbruch internationaler Beziehungen führen.

Evolutionary and Comparative Perspectives. Eaglewood Cliffs: Prentice-Hall. Pickering, Mary (1993): Auguste Comte. An Intellectual Biography. Volume 1. Cambridge: University Press. Savorgnan, Franco (1928): Vorwort, In: Gumplowicz (1928): IX-XXV. Schumpeter, Joseph (1918/19): Zur Soziologie der Imperialismen. In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik 46. 1-39. 275-310. Sombart, Werner (1902): Der moderne Kapitalismus. Leipzig: Duncker & Humblot. Sombart, Werner (1913): Krieg und Kapitalismus.

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