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By Axel Bolder, Walter R. Heinz, Günter Kutscha

Das "Jahrbuch Bildung und Arbeit" dient der kritischen examine von Theorien und Praxisformen im Schnittpunkt von Bildung und Arbeit sowie der Diskussion von Entwürfen, Umsetzungsansätzen und Projekten ihrer partizipativen Gestaltung. In den einzelnen Beiträgen der themenbezogenen Jahrbücher soll über den Stand der Forschung berichtet, sollen Kontroversen über den eigenen Fachhorizont hinaus ausgetragen und der conversation auch außerhalb der Fachöffentlichkeiten vorbereitet werden. Grundlegend ist additionally die Idee, der durch Spezialisierung hervorgerufenen Isolation einzelner Ansätze entgegenzuwirken. Dies soll nicht nur für die verschiedenen fachwissenschaftlichen Bereiche in diesen Feldern gelten. Angestrebt wird vielmehr ebenso, zur Überwindung nationaler wissenschaftlicher Begrenzungen beizutragen - nicht zuletzt zur Überwindung der Gräben, die zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen und neu aufgerissen worden sind.

Die Globalisierung der Märkte geht einher mit einer Schwächung nationalstaatlicher Politik und setzt Bildung und Ausbildung unter erhöhten Modernisierungsdruck. Im vierten Jahrbuch Bildung und Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Entwicklungstendenzen Bildungs- und Berufsbildungssysteme in Europa aufweisen.

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Erziehungsberatung und Wandel der Familie: Probleme, Neuansätze und Entwicklungslinien

Zwischen 1989 und 1993 wurde am Deutschen Jugendinstitut in Koopera tion mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft fur Beratung und mit Forderung des Bundesministeriums fur Familie und Senioren ein For schungsprojekt durchgefuhrt, das sich mit der scenario der Erziehungsbera tungsstellen angesichts der Veranderungen familialer Lebenszusammenhan ge befasste.

Lebensverläufe von Frauen: Familiäre Ereignisse, Ausbildungs- und Erwerbsverhalten

Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte.

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Secondly, a further point follows from this, namely that the industries oftoday are likely to be tomorrow's dinosaurs. As a result, employer-Ied training schemes may not contain the vision and practice required in order to maintain the high skill base necessary for a postFordist economy. The outcome ofthe reassertion ofmarket discipline in social and economic institutions has been the development of a neo-F ordist economy characterised by insecurity and the creation oflarge numbers oftemporary, low skilled and low waged jobs.

AIthough much has already been written about the flaws in the New Right's approach to education and national renewal, far less has yet been written on what we will call the 'Ieft modernisers'. It will be argued that whilst the left modernisers present a promising programme for reform vis avis the New Right, their account of education, skill formation and the global economy remains unconvincing. Therefore, an important task ofthis paper is to highlight the weaknesses in the left modernisers account to show that if postFordist possibilities are to be realised, it will be essential for those on the left to engage in a more thorough going and politically difficult debate about education, equity and efficiency in late global capitalism.

Therefore, how the state intervenes to regulate this competition in a way which reduces the inequalities of those trapped in lower socio-economic groups must be addressed, not only as a matter of economic efficiency but also for reasons of social justice in a post-Fordist economy. The relationship between equity and efficiency at the end ofthe twentieth century does not only rest on the reassertion of meritocratic competition in education, but on a recognition that the wealth of the nation's human resources is inversely related to social inequalities, especially in income and opportunity.

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